Bitcoin feiert heute Geburtstag, denn vor genau neun Jahren, am 03.01.2018, wurde der erste Block (Genesis Block) gemined. Satoshi Nakamoto erschuf an diesem Tage zwar die Bitcoin-Blockchain, doch das anonyme Genie verbreitete seine Ideen bereits im Jahre 2008 im Internet. Das Bitcoin Whitepaper gilt immer noch als eine Art „Bibel“ unter der Community und war der Startschuss einer rasanten Entwicklung, die dabei ist das Internet zu revolutionieren. 

 

Die Anfänge von Bitcoin und Satoshi Nakamoto

Doch zurück zu den Anfängen. Satoshi Nakamoto wollte Bitcoin primär als dezentrales, digitales Zahlungssystem konzipieren. Geld zu versenden sollte so simpel und günstig wie das Versenden einer E-Mail sein. Etwas was vorher bereits von einigen Kryptografie-Experten versucht wurde, aber immer an einem Punkt scheiterte. Nakamoto vereinte viele erprobte Ansätze und präsentierte mit der Blockchain den bisher fehlenden Baustein.

 

Geheime Nachricht im Bitcoin Genesis-Block

Vielleicht war es aber weniger die Blockchain, als viel mehr das Timing, was Bitcoin den raschen Erfolg brachte. Erinnern wir uns zurück: 2009, Geld, Finanzen, Banken. Richtig, die letzte große Finanz- und Weltwirtschaftskrise verbreitete in diesem Zeitraum gerade ihre Folgen und die Menschen verließ das Vertrauen in das vorherrschende Finanz- und Geldsystem. Viele E-Mail Dokumentationen von Nakamoto und vorallem die geheime Nachricht im Genesis-Block vom Erfinder lassen auf die Etablierung eines alternativen Geldsystem schließen. Die Nachricht soll als Beweis für das Datum stehen, erhält aber auch Raum für Interpretation:

“The Times 03/Jan/2009 Chancellor on brink of second bailout for banks.”

was soviel bedeutet wie: Kanzler am Rande des zweiten Banken-Rettungspaketes.

The Times | 1/3/2009 | Chancellor on Brink of Second Bailout for Banks | Satoshi Nakamoto

 

Bitcoin heute: Wurde die Vision von Nakamoto verwirklicht?

Bitcoin ist immer noch die dominante Kryptowährung, auch wenn sie in diesem Jahr deutlich an andere Kryptowährungen, was Marktkapitalisierung und Transaktionsmenge angeht, verloren hat. Trotzdem ist in diesen neun Jahren eine unglaublich dynamische Community entstanden. Diese Community besteht nicht mehr nur aus Kryptografie-Experten, Libertären, IT-Nerds und Gründern, sondern auch immer mehr aus Otto-Normal-Bürgern. Es ist auch nicht mehr notwendig die Technologie im Detail zu verstehen – vielmehr erkennen immer mehr Menschen die Vorteile von Bitcoin, Kryptowährungen und Blockchain.

Ob und wann Bitcoin oder eine andere Kryptowährung das bisherige Finanz- und Bankensystem verändert, mag ich nicht vorherzusehen. Es kann gut sein, dass Bitcoin noch weitere neun Jahre braucht (dann passt auch Analogie mit den Kinderkrankheiten 😉 ) oder eine andere Kryptowährung als besser empfunden wird. Die Entwicklung kann nicht mehr aufgehalten werden und ganz egal was passiert: Bitcoin bleibt für immer die erste Kryptowährung.

Lies hier: 6 Gründe warum du Kryptowährungen wie Bitcoin benutzen solltest.

1 KOMMENTAR

  1. Bitcoin mit der Blockchain brachte die Idee einer Währung ohne Banken und Regierungen in das Bewusstsein der Menschen. Da Gebühren bei der Blockchain nicht abgeschafft, sondern nur gemindert werden können kann es keine Weltwährung mit praktischen Nutzen geben. Das eigentliche Ziel einer Weltwährung werden andere Technologien übernehmen. Danke Bitcoin und Satoshi für die Vorarbeit

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